Halde Sundern, Künstlicher Berg im Stadtteil Pelkum, Hamm, Deutschland
Die Halde Sundern ist ein künstlicher Berg im Stadtteil Pelkum und erhebt sich markant aus der flachen Landschaft. Das Gelände besteht aus aufgeschichteten Abraummassen und bildet eine ungewöhnliche Erhebung in dieser Gegend.
Das Gelande entstand durch die Abraumablagerung der Monopol-Zeche, die Kohle ab dem 19. Jahrhundert forderte. Der Betrieb endete im Jahr 2010 und hinterließ eine vollstandig umgestaltete Landschaft.
Der Berg gehört zu einer Kette von fünf Bergehalden im Westen von Hamm und repräsentiert das Industrieerbe Nordrhein-Westfalens.
Das Gelande ist derzeit der Öffentlichkeit nicht zuganglich, da es weiterhin als aktive Deponie genutzt wird. Besucher können das Areal von außen betrachten, sollten aber die Grenzen respektieren.
Es wurden Plane entwickelt, um diesen kunstlichen Berg in ein Hybridkraftwerk mit Speicherpumpen und Windkraftanlagen umzuwandeln. Solche Projekte zeigen innovative Ansatze zur Umgestaltung ehemaliger Industriesstandorte.
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