Deutsches Gruben- und Feldbahnmuseum, technisches Museum in Witten, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Das Deutsches Gruben- und Feldbahnmuseum ist ein Eisenbahnmuseum in Witten, das auf dem Gelände einer 1892 geschlossenen Grube gebaut wurde und über 90 Lokomotiven sowie etwa 200 Waggons zeigt. Die Sammlung umfasst Diesel-, Elektro- und Druckluftlokomotiven, Personenwagen und Güterwagen, die auf dem historischen Schienennetz des Geländes ausgestellt sind.
Das Museum wurde 2002 gegründet, nachdem jahrelange Restaurierungsarbeiten an den alten Maschinen durchgeführt wurden, um die Fahrzeuge aus der Bergbauzeit zu bewahren. Das Gelände selbst stammt von der historischen Zeche Theresia, die sich in der Bergbauregion des Ruhrgebiets entwickelt hatte.
Der Name Muttenthalbahn stammt von einer historischen Eisenbahnlinie, die einst Kohle und Güter durch die Hügel und Felder bei Witten transportierte. Die Besucher können die verschiedenen alten Eisenbahnwagen und Lokomotiven sehen, die einst Arbeiter, Waren oder Mineralien beförderten und dabei ein Stück lokaler Identität bewahren.
Die beste Art, den Ort zu besuchen, ist eine Zugfahrt vom Parkplatz in der Nähe der Nachtigallstrasse, die direkt zur Zeche Theresia und zum benachbarten Zeche Nachtigall Museum führt. Der Zugbetrieb findet an bestimmten Öffnungstagen statt und bietet eine einfache Möglichkeit, beide Museen und die umliegende Landschaft zu erkunden.
Ein Erdrutsch im Jahr 2021 beschädigte die Museumsgebäude und Gleise schwer, aber Freiwillige und lokale Unternehmen halfen bei der Reparatur, und das Museum öffnete im April 2022 wieder. Das Gelände wird nun erweitert, um neue Gebäude für mehr Züge und Ausstellungen auf dem Gelände einer ehemaligen Gießerei zu schaffen.
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