Bethaus der Bergleute, bergbauhistorisches Sandsteingebäude im Muttental, Witten, Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen
Das Bethaus der Bergleute ist ein Sandsteingebäude aus den frühen 1830er Jahren, das sich im Muttental bei Witten befindet und die lokale Bergbaugeschichte dokumentiert. Das Obergeschoss diente als Versammlungsraum für Bergleute, während das Untergeschoss eine Werkstatt zur Herstellung von Bergbauwerkzeugen beherbergte.
Das Gebäude wurde in den frühen 1830er Jahren erbaut und diente zunächst als Gebetsstätte und Werkstatt für Bergleute aus den nahe gelegenen Minen. Nach etwa 1850 wurde es in ein Wohnhaus umgewandelt, und seit 1974 beherbergt es ein kleines Bergbaumuseum mit Ausstellungen zu historischen Werkzeugen.
Das Bethaus war für Bergleute ein Ort der inneren Einkehr vor der schweren Arbeit unter Tage. Hier beteten sie zusammen, tauschten Neuigkeiten aus und bereiteten sich mental auf ihre Schichten vor.
Das Gebäude ist leicht zu finden und liegt in der Nähe anderer Attraktionen auf Wanderwegen durch das Muttental. Besucher können innen die alte Gebetsstube und die Werkstatt besichtigen und finden dort auch eine kleine Gaststätte mit Gartensitzplätzen.
Der ursprüngliche Schmiedeofen im Untergeschoss ist noch vorhanden und wird gelegentlich für Demonstrationen betrieben, um zu zeigen, wie Bergbauwerkzeuge vor 200 Jahren hergestellt wurden. Diese funktionierende Werkstatt ermöglicht Besuchern ein direktes Verständnis der handwerklichen Fertigkeiten, die Bergleute damals benötigten.
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