Harpener Teiche, Freizeitseen in Bochum-Nord und Bochum-Ost, Deutschland
Die Harpener Teiche sind zwei verbundene Seen in den Bezirken Bochum-Nord und Bochum-Ost, die zum Freizeit- und Naherholungsgebiet geworden sind. Das nördliche Becken hat andere Ausmaße als das südliche, und beide sind über befestigte Wege miteinander verbunden, die von Besuchern leicht zu begehen sind.
Diese Seen entstanden ursprünglich als Absetzbecken der Robert-Müser-Kohlemine, wo Kohlebrei aus dem Bergbau verarbeitet wurde. Nachdem der Bergbau endete, wandelten sich die Becken allmählich in Naturräume um, die heute Lebensraum für Vögel und andere Tiere bieten.
Die Seen dienen heute als Treffpunkt für Menschen, die sich in der Natur aufhalten möchten, und ziehen Besucher an, die Vögel beobachten oder einfach am Wasser spazieren gehen. Die Ufer sind bei Anwohnern beliebt, die hier ihre Freizeit verbringen und die Rückkehr der Natur in einem ehemals industriellen Gebiet miterleben.
Die Seen sind von mehreren Zugangspunkten entlang der Werner Straße zu erreichen, und befestigte Wege führen rings um beide Gewässer. Der Ort ist leicht zu Fuß erkundbar und bietet überall Platz zum Sitzen und Beobachten.
Das Wasser behält das ganze Jahr über eine relativ konstante Temperatur von etwa 20 Grad Celsius, die von den tieferen Schichten der alten Bergbauanlagen stammt. Diese gleichmäßige Wärme ermöglicht es bestimmten Pflanzen und Tieren zu gedeihen, die man an anderen Seen in der Region nicht findet.
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