Tagebau Inden, Tagebau der RWE Power AG im Rheinischen Braunkohlerevier
Das Inden-Oberflächenwerk ist eine große Tagebaugrube, in der Braunkohle aus der Erde gegraben wird. Die Mine zeigt freiliegende Bodenschichten und Gesteinslagen, die allmählich abgetragen wurden, um die darunter liegende Kohle zu erreichen.
Der Bergbau in Inden begann in den späten 1950er Jahren und wurde 1969 vorübergehend eingestellt, bevor er in den 1980er Jahren wieder aufgenommen wurde. Die langfristige Förderung hat die lokale Landschaft und Gemeinschaften erheblich verändert.
Der Name "Inden" bezieht sich auf den Fluss, der durch diese Region fließt und dessen Lauf wurde während des Bergbaus verlegt. Heute prägt die Mine das Landschaftsbild und die Alltag der Menschen, die in der Nähe leben und arbeiten.
Der Bergbaubetrieb läuft täglich und oft bis in die Nacht, mit großen Maschinen und Lastwagen, die ständig in Bewegung sind. Das Gelände ist weitläufig und kann von Besuchern teilweise von speziellen Aussichtspunkten aus beobachtet werden, besonders von erhöhten Positionen wie dem Indemann.
Nach dem Ende des Bergbaus im Jahr 2029 wird sich die Grube mit Wasser fuellenund ein See von etwa 1.100 Hektar entstehen, der als Inden-See bekannt sein wird. Dieser neue See wird eine vollstaendige Umgestaltung der Landschaft darstellen und spaeter ein Zentrum fuer Erholung und Naturentwicklung bilden.
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