Jagdschloss Hohe Sonne, Historisches Jagdschloss in Eisenach, Deutschland
Das Jagdschloss Hohe Sonne ist ein Jagdschloss in Eisenach, das sich auf etwa 434 Metern Höhe in einem bewaldeten Gebiet befindet. Die Anlage liegt inmitten von Wäldern und in der Nähe alter Handelsrouten, die das Gebiet um Eisenach durchkreuzen.
Das Gebäude wurde zwischen 1741 und 1746 unter Herzog Ernst August I. errichtet und von Architect Gottfried Heinrich Krohne entworfen, während Johann Michel die dekorativen Arbeiten ausführte. Die Anlage entstand als repräsentatives Bauwerk der fürstlichen Jagdkultur des 18. Jahrhunderts.
Das Jagdschloss Hohe Sonne wurde im frühen 19. Jahrhundert zum Treffpunkt der Freitagsgesellschaft Eisenacher Honoratioren.
Das Gebäude ist seit 1985 wegen Bauschäden geschlossen und nicht für Besucher zugänglich. Die Gegend um den Standort bleibt jedoch durch Wanderwege erreichbar, die Gelegenheit bieten, das umliegende Waldgelände zu erkunden.
Johann Wolfgang von Goethe besuchte die Gegend 1777 und äußerte sich bewundernd über die natürliche Landschaft um den Ort. Sein Besuch dokumentierte die bereits etablierte Wertschätzung für diesen waldreichen Teil der Region Eisenach.
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