St. Cosmae et Damiani, Lutherische Kirche in Stade, Deutschland
Die Kirche der Heiligen Cosmas und Damian ist eine gotische Backsteinkirche im Zentrum von Stade, Norddeutschland, mit einem hohen Turm, der das Stadtbild prägt. Das Innere gliedert sich in ein Mittelschiff mit Seitenschiffen, einen Chor und mehrere Kapellen in einem traditionellen mittelalterlichen Grundriss.
Die Kirche wurde ursprünglich im frühen 12. Jahrhundert als katholisches Gotteshaus errichtet und wurde 1529 im Zuge der Reformation lutherisch. Im 17. Jahrhundert kamen bedeutende künstlerische Ausstattungen hinzu, darunter der Altar und die Orgel.
Im Inneren zieht der barocke Hochaltar sofort den Blick auf sich, mit vergoldeten Figuren und reich geschnitzten Details, die aus dem 17. Jahrhundert stammen. Die gesamte Ausstattung der Kirche zeigt, wie sehr religiöse Kunst das Gottesdienstleben in der Stadt geprägt hat.
Die Kirche liegt im Zentrum von Stade und ist von den meisten Punkten der Altstadt aus bequem zu Fuß zu erreichen. Im Laufe des Jahres finden Gottesdienste und Konzerte statt, die Besuchern ermöglichen, den Raum in seiner normalen Nutzung zu erleben.
Die Orgel wurde zunächst von Berendt Hus gebaut und dann zwischen 1668 und 1688 vom bekannten Orgelbauer Arp Schnitger grundlegend überarbeitet und erweitert. Schnitger stammte aus der Region Stade, und dieses Instrument gilt unter Orgelspezialisten als eines seiner frühen Hauptwerke.
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