Stade, Hansestadt in Niedersachsen, Deutschland.
Stade ist eine Stadt an der Elbe in Niedersachsen, die durch enge Gassen und Fachwerkhäuser aus mehreren Jahrhunderten geprägt wird. Das alte Hafenviertel zeigt Speicherhäuser und Kais, die früher für den Handel über die Elbe genutzt wurden.
Die Siedlung wird erstmals 994 erwähnt und trat der Hanse bei, wodurch sie zu einem Handelsplatz an der Elbe wurde. Im 17. Jahrhundert stand sie unter schwedischer Kontrolle, bevor sie später an Hannover überging.
Der Schwedenspeicher stammt aus einer Zeit als Stade unter schwedischer Herrschaft stand und zeigt regionale Handwerkskunst sowie Werkzeuge aus dem Alltag der Stadtbewohner. Das Freilichtmuseum bewahrt alte Bauernhäuser und eine Windmühle aus dem 17. Jahrhundert, die heute noch betrachtet werden können.
Regelmäßige Züge fahren von Hamburg in weniger als einer Stunde hierher und bringen Besucher in die Altstadt oder zu den umliegenden Obstgärten. Die Gassen im Zentrum lassen sich am besten zu Fuß erkunden, da viele Bereiche für Autos gesperrt sind.
Der hölzerne Hafenkran am alten Hafen ist einer der letzten erhaltenen Lastkräne aus Holz, die in norddeutschen Hansestädten verwendet wurden. Die Konstruktion zeigt, wie Waren im Mittelalter und in der frühen Neuzeit vom Schiff auf das Land bewegt wurden.
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