Heilig-Geist-Kirche, Katholische Kirche im Stadtteil Campe, Stade, Deutschland
Die Heilig-Geist-Kirche ist ein Kirchengebäude im Stadtteil Campe von Stade mit einer charakteristischen zeltförmigen Architektur und siebeneckigem Grundriss, der die sieben Gaben des Heiligen Geistes symbolisiert. Das Innere wird durch moderne Kunstwerke geprägt und bietet Platz für Besucher und Gläubige, die den Sakralbau erkunden möchten.
Das Kirchengebäude wurde zwischen 1959 und 1960 errichtet und erhielt seine Weihe am 6. Juni 1960 durch den Hildesheimer Weihbischof Heinrich Pachowiak. Die Fertigstellung markierte die Entstehung eines neuen Ortes für das Gemeindeleben in der Nachkriegszeit Stades.
Der Name der Kirche verweist auf den Heiligen Geist, und ihre zeltförmige Gestalt mit sieben Seiten erinnert an die sieben Gaben des Heiligen Geistes. Das Bronzerelief hinter dem Altar zeigt auf den Tabernakeltüren die Verkündigung, sechs Medaillons mit Szenen aus dem Leiden Christi und in der Mitte Kreuzigung und Auferstehung.
Die Kirche in der Timm-Kröger-Straße 16, Ecke Am Exerzierplatz im Süden Stades, ist dauerhaft geschlossen; alle katholischen Gottesdienste in Stade finden jetzt in St. Josef statt. Besucher können das Innere nicht besichtigen, aber die zeltförmige Außenansicht und der siebeneckige Grundriss sind von der Straße aus zu sehen.
Über dem siebeneckigen Raum, dessen Form an die sieben Gaben des Heiligen Geistes erinnert, erhebt sich ein Zeltdach; der runde Altar aus hellem Savonnières-Kalkstein wurde in den Boden eingelassen statt auf ihn gestellt und wirkt so wie ein aus dem Grund wachsender Fels. Das fünf Meter hohe und vier Meter breite Bronzerelief dahinter ordnet sich um den Tabernakel und sechs Medaillons mit Szenen der Passion.
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