Kunsthaus Stade, Kunstausstellungshaus in einem Speicherbau des 17. Jahrhunderts in Stade, Deutschland
Das Kunsthaus ist ein vom Museumsverein Stade e. V. getragenes Ausstellungshaus in einem Fachwerkspeicher von 1667 an der Schwinge im Alten Hansehafen. Das Gebäude ist das höchste Haus in der Zeile; vom Flaschenzug sind der Kranbalken und die Speichertore im Giebelgeschoss bis heute erhalten.
Das Gebäude von 1667 ist ein Fachwerkhaus an der Schwinge im Alten Hansehafen. Zunächst richtete der Landkreis Stade dort eine museale Stube zur Geschichte des Partnerkreises Goldap in Ostpreußen ein; 1987 übernahm der Museumsverein Stade e. V. das Haus. Seit 2009 zeigt das Kunsthaus wechselnde Kunstausstellungen.
Zunächst richtete der Landkreis Stade in dem Gebäude eine „museale Stube zur Geschichte des Partnerkreises Goldap in Ostpreußen“ ein, 1987 übernahm der Museumsverein Stade e. V. das Haus. Seit 2009 zeigt das Kunsthaus wechselnde Ausstellungen zu klassischer Moderne und Gegenwartskunst, unter anderem mit August Macke, Hannah Höch, Pablo Picasso, Jörg Immendorff, Jonathan Meese und Daniel Richter, dazu Themenausstellungen wie „Der naive Krieg“.
Das Kunsthaus nutzt einen Fachwerk-Speicherbau von 1667 an der Schwinge im Alten Hansehafen und ist das höchste Haus in der Zeile. Der Kranbalken des Flaschenzugs und die Speichertore am Giebelgeschoss sind erhalten; ein Blick auf die Fassade lohnt vor dem Eintritt.
Der Kranbalken des Flaschenzugs und die Speichertore am Giebel sind bis heute erhalten: Die Waren wurden durch die Luke in die Lageretagen gehoben, während der Kaufmann im repräsentativen Obergeschoss zur Straße wohnte. Mit dem Baujahr 1667 ist das Haus das höchste in der Zeile an der Schwinge.
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