Kloster Langwaden, Zisterzienserkloster in Grevenbroich, Deutschland
Das Kloster Langwaden ist eine Zisterzienserabtei in Grevenbroich mit drei Flügeln im Barockstil, die einen zentralen Innenhof umgeben. Die Gebäude zeigen typische Barockmerkmale mit Rechteckfenstern und sind um Steinarkaden angeordnet.
Die Abtei wurde 1145 von Graf Christian von Wevelinghoven gegründet und diente Jahrhunderte als Zentrum klösterlichen Lebens. Nach umfangreicher Zerstörung erfuhr sie 1693 eine barocke Umgestaltung unter Propst Jakob II Tillmanns.
Der Name des Klosters verweist auf die Lage in einem feuchten Tal, wo Mönche Feuchtigkeit und Wasser nutzten. Heute lässt sich diese Verbindung zur Landschaft noch beim Spaziergang über das Gelände spüren.
Das Kloster befindet sich leicht erreichbar in der Nähe von Grevenbroich und verfügt über ein Restaurant mit regionaler deutscher Küche. Das Gelände kann während des Tages besucht werden und bietet sich für ruhige Spaziergänge an.
Das Kloster erhielt in den 1960er Jahren neues Leben, als Mönche aus dem tschechoslowakischen Osek-Kloster hier Zuflucht suchten. Diese Verbindung zu Mitteleuropa prägt bis heute die religiöse Gemeinschaft an diesem Ort.
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