Kloster Maria Trost, Religiöses Kulturdenkmal in Kesselheim, Koblenz, Deutschland
Kloster Maria Trost ist eine ehemalige Klosteranlage mit Kirche in Koblenz, die auf Überresten eines 1748 errichteten Gebäudes steht. Der Komplex umfasste ursprünglich mehrere Gebäude und diente seit Ende des 19. Jahrhunderts als Wohn- und Schulstätte.
An dieser Stelle stand zunächst ein Palais aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, bevor es 1888 in ein Kloster umgewandelt wurde. Das Gelände behielt seine soziale Funktion über ein Jahrhundert lang, bis die Gebäude 1988 abgerissen wurden.
Die Kemenaten und Gebäude dieser Anlage waren lange Zeit das soziale Zentrum für Mädchen und junge Frauen aus schwierigen Verhältnissen, die hier Unterricht erhielten und betreut wurden. Diese Aufgabe prägte das Alltags- und Gemeinschaftsleben vor Ort seit der Übernahme durch die Ordensgemeinschaft.
Der Ort liegt in einem ruhigen Stadtteil von Koblenz und ist zu Fuß erreichbar, wobei die Gegend gut von außen einsehbar ist. Besucher sollten jedoch beachten, dass vom ursprünglichen Komplex nur noch wenige Teile vorhanden sind und das Gelände heute eher als historischer Ort denn als vollständiger baulicher Komplex zu verstehen ist.
Das Gelände war für seine besondere Kirchenarchitektur mit vier Schiffen bekannt, die es verschiedenen Gruppen ermöglichte, getrennt an Gottesdiensten teilzunehmen. Diese ungewöhnliche Raumlösung aus dem 18. Jahrhundert war für ihre Zeit bemerkenswert und zeigte innovative Lösungen für gemeinsames Beten.
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