Moseleisenbahnbrücke, Eisenbahnbrücke in Koblenz, Deutschland
Die Moseleisenbahnbrücke ist eine Eisenbahnbrücke über die Mosel in Koblenz, die zwei Stadtteile verbindet und Teil des Westrheinbahn-Netzes ist. Die Konstruktion trägt vier Gleise und hat unter ihrem nördlichen Teil einen Schifffahrtskanal, der Schiffe durchfahren lässt.
Der Grundstein wurde 1857 gelegt, und die erste Zugfahrt fand 1858 statt, was eine der ersten Brücken war, die die alte Stadtbefestigung unterbrach. Nach ihrer Zerstörung im Jahr 1945 wurde sie wieder aufgebaut und zwischen 1974 und 1975 vollständig erneuert.
Die Brücke symbolisierte den Übergang Koblenzes vom Militärplatz zur Industriestadt, was die Bewohner damals als großen Wandel empfanden. Dieser Wechsel prägt bis heute, wie die Stadt ihre Beziehung zwischen historischen Befestigungen und moderner Infrastruktur versteht.
Die Brücke ist vom Ufer aus gut zu sehen und ermöglicht es Besuchern, sowohl die Eisenbahn als auch die Schiffe unter sich zu beobachten. Der beste Blick ergibt sich von den umliegenden Wegen entlang des Flusses, wo man die Struktur in ihrer ganzen Länge erfassen kann.
Die Brücke trägt noch heute Züge, aber nur wenige Besucher wissen, dass sie direkt von einer Kaiserin inspiziert wurde, bevor sie überhaupt fertiggestellt war. Diese frühe Unterstützung durch die höchsten Ebenen zeigt, wie wichtig dieses Projekt für die Region war.
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