Florinskirche, Romanische Kirche in Koblenz, Deutschland.
Die Florinskirche ist ein romanisches Gotteshaus in Koblenz mit zwei Türmen und einem dreiflügeligen Innenraum, der um 1100 entstanden ist. Im Inneren verbinden sich robuste Säulen und charakteristische romanische Bögen mit barocken Verzierungen und anderen Elementen aus späteren Epochen.
Die Kirche entstand in der romanischen Epoche, wurde aber nach der französischen Besatzung 1794 säkularisiert und war zeitweilig von Umwandlung bedroht. Später erhielt sie neue Funktionen und wurde wieder zu einem aktiven Ort des religiösen Lebens in der Stadt.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Florin, eines lokalen Schutzpatrons, und beherbergt barocke Putten, die an den Wänden verteilt sind. Diese Figuren geben dem sonst streng romanischen Raum eine spielerische Note und zeigen, wie verschiedene Kunstepochen sich im Inneren überlagern.
Das Gebäude ist zu regulären Zeiten für Besucher zugänglich und kann von innen besichtigt werden, wobei man die verschiedenen architektonischen Schichten und Kunstwerke entdecken kann. Die Innenausstattung ist überschaubar angeordnet, sodass man alle Besonderheiten ohne großen Aufwand erkunden kann.
Ein Kanonenkugel steckt noch immer in der Wölbung oberhalb der Taufschrift und zeugt von den Zerstörungen, die in den kriegerischen Auseinandersetzungen 1688 entstanden. Dieses sichtbare Zeichen der Vergangenheit bleibt unruhig und erinnert Besucher an dramatische Ereignisse, die das Gebäude selbst erlebt hat.
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