Dreikönigenhaus, Barockgebäude in der Altstadt von Koblenz, Deutschland
Das Dreikönigenhaus ist ein dreigeschossiges Barockgebäude in der Altstädt Koblenz mit zwei Flügeln und einem Walmdach. Die Fassade zeigt charakteristische Schlafzimmerfenster und ein rechteckiges Erker-Fenster, das mit einer Steinskulptur der drei Könige verziert ist.
Das Gebäude wurde 1701 von Ratsmitglied Johann Wilhelm Hauschild errichtet und ersetzte ein früheres Gasthaus, das während des französischen Bombardements von 1688 zerstört worden war. Der Neubau entstand in einer Zeit, als Koblenz sich von Kriegszerstörungen zu erholen begann.
Das Haus wurde nach einem Garten benannt, der den drei Königen gewidmet war und bereits im 16. Jahrhundert dokumentiert wurde. Später diente das Gebäude wohlhabenden Familien als Wohnhaus und prägt bis heute das Erscheinungsbild der Altstadtgassen.
Das Haus kann von außen besichtigt werden und bietet von der Straße aus einen guten Blick auf seine Barockfassade und das charakteristische Erkerfenster. Der Ort liegt zentral in der Altstadt, daher ist er leicht zu Fuß erreichbar und in eine Route durch die historischen Straßen integrierbar.
Im Untergeschoss befindet sich ein gewölbter Keller mit einem tiefen Brunnen, der zeigt, dass das Gebäude ursprünglich zum Lagern von Biervorräten genutzt wurde. Diese unterirdische Struktur verdeutlicht die praktische Funktion des Hauses über die bloße Wohnnutzung hinaus.
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