Johannes-Müller-Denkmal, Kulturdenkmal am Jesuitenplatz, Koblenz, Deutschland.
Das Johannes-Müller-Denkmal ist eine überlebensgroße Bronzefigur von Johannes Peter Müller auf einem hohen Granitsockel, der durch flache Stufen leicht erhöht in der Mitte des Jesuitenplatzes steht. Auf der Vorderseite des Sockels sind der Name und die Lebensdaten 1801–1858 eingemeißelt, auf der Rückseite steht „Dem grossen Anatomen u. Physiologen errichtet in seiner Vaterstadt 1899“. Das Standbild schuf der Berliner Bildhauer Joseph Uphues.
Das privat finanzierte Denkmal wurde am 7. Oktober 1899 auf dem Jesuitenplatz eingeweiht. Müllers früherer Schüler Rudolf Virchow hielt die Festrede. Die Bronzefigur schuf der Berliner Bildhauer Joseph Uphues. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es 1951 aus verkehrstechnischen Gründen in die Südallee versetzt und kehrte 1986 nach der autofreien Umgestaltung des Platzes an seinen alten Platz zurück.
Das Denkmal erinnert an Johannes Müller und seine Bedeutung für die Medizinwissenschaft. Der Bildhauer Joseph Uphues schuf die Bronzedarstellung, um die Verbindung des Naturwissenschaftlers zur Stadt Koblenz zu würdigen.
Das Denkmal befindet sich zentral auf dem Jesuitenplatz vor dem Koblenz Rathaus und ist leicht zu finden. Der Zugang ist begrenzt, da die umgebende Fläche nicht vollständig barrierefrei gestaltet ist.
Auf der Rückseite des Granitsockels steht die Inschrift „Dem grossen Anatomen u. Physiologen errichtet in seiner Vaterstadt 1899“, die Müller als großen Anatomen und Physiologen benennt und festhält, dass seine Vaterstadt das Denkmal 1899 errichtete. Die Vorderseite nennt dagegen nur seinen Namen und die Lebensdaten 1801–1858.
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