Jesuitenkirche, Jesuitenkirche in der Altstadt, Koblenz, Deutschland.
Die Jesuitenkirche ist ein dreischiffiger Bau mit Polygonalchor am Jesuitenplatz, 1958 bis 1959 nach Plänen von Gottfried Böhm errichtet. Erhalten blieb die Westgiebelfassade von 1617 mit rundbogigem Portal zwischen korinthischen Säulenpaaren, heute leeren Figurennischen, einer 1959 erneuerten Maßwerkrose und links davon einem steinernen Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert.
Die Kirche wurde zwischen 1613 und 1617 errichtet, nachdem ein älteres Gebäude aus dem 13. Jahrhundert weichen musste. Nach der Zerstörung im Krieg wurde sie in den Jahren 1958 bis 1959 neu aufgebaut und dabei mit modernen Elementen versehen.
Die Kirche wird auch Citykirche genannt, ihr Patron ist Johannes der Täufer. Seit 2004 betreuen die Arnsteiner Patres die Kirche, nachdem die letzten Jesuiten Koblenz 2003 verlassen hatten. Links neben der Kirche hängt ein Glockenspiel, das ein katholischer Leseverein zur 2000-Jahr-Feier der Stadt stiftete.
Die Kirche liegt auf dem Jesuitenplatz im Zentrum der Altstadt, gleich neben dem früheren Jesuitenkolleg, das heute Rathaus ist. Man kann den Ort leicht zu Fuß erreichen und die Umgebung erkunden, wenn man durch die historischen Straßen spaziert.
Die Westfassade überstand 1944 und blieb beim Neubau 1958–1959 von Gottfried Böhm erhalten, der 1959 die Maßwerkrose über dem Portal erneuerte. Links vom Portal steht ein steinernes Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert, und neben der Kirche hängt ein zur 2000-Jahr-Feier von Koblenz gespendetes Glockenspiel.
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