Jesuitenkirche, Jesuitenkirche in der Altstadt, Koblenz, Deutschland.
Die Jesuitenkirche ist eine Kirche im Altstadtkern von Koblenz mit drei Schiffe und einem vieleckigen Chor. Die westliche Giebelwand stammt aus der frühen Zeit und zeigt ein großes Rosettenfenster, das das Äußere prägt.
Die Kirche wurde zwischen 1613 und 1617 errichtet, nachdem ein älteres Gebäude aus dem 13. Jahrhundert weichen musste. Nach der Zerstörung im Krieg wurde sie in den Jahren 1958 bis 1959 neu aufgebaut und dabei mit modernen Elementen versehen.
Der Name der Kirche verweist auf ihre Gründer und prägt bis heute das Selbstverständnis des Ortes. Besucher können in den Innenräumen verschiedene Kunstwerke aus unterschiedlichen Epochen entdecken, die zeigen, wie dieser Ort über die Jahrhunderte hinweg gestaltet wurde.
Die Kirche liegt auf dem Jesuitenplatz im Zentrum der Altstadt, gleich neben dem früheren Jesuitenkolleg, das heute Rathaus ist. Man kann den Ort leicht zu Fuß erreichen und die Umgebung erkunden, wenn man durch die historischen Straßen spaziert.
Der Architekt Gottfried Böhm entwarf die Neubau so, dass alte und neue Materialien - Beton neben erhaltenen Resten des ursprünglichen Gebäudes - nebeneinander stehen. Diesen Gegensatz kann man beim Betreten unmittelbar spüren und verstehen.
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