Pöppendorfer Großsteingrab, Neolithisches Großsteingrab in Lübeck, Deutschland
Das Pöppendorfer Großsteingrab ist ein neolithisches Ganggrab im Wald bei Lübeck, das aus zwölf Tragsteinen und vier Decksteinen besteht. Die Grabkammer misst etwa 6 Meter in der Länge und knapp 4 Meter in der Breite.
Das Ganggrab entstand zwischen 3500 und 2800 vor Christus während der Trichterbecher-Kultur. Später nutzten auch Bronze- und slawische Gemeinschaften es als Bestattungsort.
Die Struktur folgt dem norddeutschen Megalithstil mit südlichem Eingang und zeigt die für die Region typische Bauweise. Man sieht hier, wie Gemeinschaften damals ihre Toten ehrten und monumental bestatteten.
Das Ganggrab liegt im Wald und ist über markierte Pfade vom Norden oder Süden aus erreichbar. Der Waldbereich bietet Schatten und natürliche Wege für einen ruhigen Besuch.
Ein Kreis aus 59 kleinen Gletschersteinen umgibt das Grab in einiger Entfernung und markiert die ursprüngliche Größe des Erdhügels. Diese steinernen Markierungen helfen Besuchern, die damalige Ausmaße der Stätte zu verstehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.