St. Johannes, Lutherische Kirche in Kücknitz, Deutschland
St. Johannes ist ein lutherisches Kirchengebäude in Kücknitz, das sich durch einen massiven Turm, ein rundbogiges Portal und eine Außentreppe vom Kirchplatz zum Haupteingang auszeichnet. Der Sakralbau verfügt über eine zeitgenössische innere Ausstattung, darunter ein bronzenes Taufbecken der Oehlschlaeger-Metallwerkstätten und ausdrucksstarke Glaskunst.
Der Bau begann im November 1909 nach den Plänen des Architekten Carl Mühlenpfordt und die Kirche wurde am 27. November 1910 zur Andacht eröffnet. Eine umfangreiche Renovierung 1955 brachte bauliche Veränderungen mit sich, darunter die Verlängerung des Kirchenschiffs und der Einbau neuer Fenster.
Die Kirche trägt den Namen des Heiligen Johannes und zeigt im Inneren ein Glasbilderzyklus von Uwe Beckmann, der Szenen aus dem Johannesevangelium darstellt. Diese Kunstwerke prägen den Raum und verbinden Glaskunst mit religiöser Erzählung auf eine Weise, die Besucher beim Umhergehen entdecken.
Der Zugang erfolgt über eine Außentreppe von der vorgelagerten Kirchen-Platzfläche, was die Bewegung zwischen außen und innen deutlich macht. Besucher sollten beachten, dass die Beleuchtung im Inneren durch die modernen rundbogigen Fenster gestaltet wird, was das Erlebnis der Kunstwerke beeinflusst.
Im Turm hängen drei Glocken, von denen die älteste Dominica-Glocke beide Weltkriege überstanden hat und noch immer erklingt. Die jüngere Evangelica-Glocke wurde 1950 gegossen und ergänzt das historische Geläute mit ihrer zeitgenössischen Stimme.
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