Landgraf-Philipp-Denkmal, nicht erhaltenes Denkmal in Kassel
Das Landgraf-Philipp-Denkmal war ein Standbild auf dem Martinsplatz in Kassel, das 1899 errichtet und 1942 abgebaut wurde. Die neun Meter hohe Granitbasis trug eine Bronzefigur, die Landgraf Philipp als athletischen jungen Mann in historischer Tracht zeigte, mit ornamentalen Reliefbildern und einer religiösen Inschrift an der Front.
Das Denkmal wurde 1899 errichtet, nachdem Gruppen seit 1889 Mittel sammelten, um Landgraf Philipp als Reformator zu ehren. Der junge Bildhauer Hans Everding gewann den Designwettbewerb, aber die Statue wurde 1942 während des Zweiten Weltkriegs abgebaut und eingeschmolzen, wobei nur wenige Überreste erhalten blieben.
Der Name ehrt Landgraf Philipp, eine wichtige Gestalt der Reformation in der Region. Besucher, die an der Stelle des ehemaligen Denkmals vorbeigehen, können in der nahegelegenen Martinskirche noch Erinnerungen an ihn finden, wo sein Andenken in Inschriften und Kunstwerken bewahrt wird.
Der einstige Standort des Denkmals befand sich auf dem Martinsplatz vor der Martinskirche, einem zentralen Punkt in Kassels Altstadt. Da das Denkmal selbst nicht mehr existiert, können Besucher die Kirche erkunden oder an der Stelle stehen, wo das Standbild einst stand, um die Geschichte des Ortes nachzuverfolgen.
Das Denkmal wurde 1942 abgebaut und eingeschmolzen, aber ein junger Künstler namens Hans Everding schuf es mit nur 21 Jahren nach dem Gewinn eines Designwettbewerbs. Seine Karriere als Bildhauer begann mit diesem ehrgeizigen Projekt, das später verloren ging, aber in Kunstgeschichte und lokalen Aufzeichnungen lebendig bleibt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.