Lübbensteine, Neolithisches Dolmen in Helmstedt, Deutschland.
Die Lübbensteine sind eine Megalithanlage aus großen Quarzitsteinen, die auf dem Annenberg in Helmstedt angeordnet sind und mehrere Grabkammern bilden. Die Steine sind natürlich geformt und wurden von prähistorischen Menschen zu Bestattungszwecken zusammengefügt.
Diese Grabkammern entstanden zwischen 3500 und 3000 vor Christus, als Ackerbauer der Trichterbecher-Kultur in dieser Region ansässig wurden. Die Gesellschaft nutzte solche Anlagen als kollektive Bestattungsorte über mehrere Generationen hinweg.
Der Name Lübbensteine bezieht sich auf die Steine selbst, die über Jahrtausende im Gedächtnis der Bevölkerung geblieben sind. Heute können Besucher diese Steinsetzung als historisches Zeugnis einer frühen Gemeinschaft erleben, die ihre Toten an einem besonderen Ort bestattet hat.
Der Ort liegt auf einem Berghang und erfordert festes Schuhwerk sowie einen guten physischen Zustand zum Erkunden. Besucher sollten mit unebener Natur rechnen und die Anlage ist nicht rollstuhlgerecht zu erreichen.
Eine alte Volkssage erzählt von einem riesenhaften Wanderer, der die Steine versehentlich durch ein Loch in seiner Hosentasche verlor. Diese Geschichte zeigt, wie die Anlagen seit alter Zeit die Fantasie und Erzählungen der Bevölkerung geprägt haben.
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