Luisenschule Essen, Bildungsdenkmal in Essen, Deutschland
Die Luisenschule in Essen ist ein Gebäude mit 23 Klassenzimmern und einer zentralen Aula mit einer Orgelgalerie. Das Ensemble zeigt die Architektur einer großen Schulanlage aus der Zeit um 1900, die später umgebaut wurde und heute Archive beherbergt.
Die Schule wurde 1866 als erste höhere Mädchenschule Essens gegründet und funktionierte als Bildungseinrichtung für über ein Jahrhundert. 2004 endete der Schulbetrieb und das Gebäude wurde zur Heimat der Essener Stadtarchive.
Der Name der Schule erinnert an Königin Luise von Preußen und wurde 1912 gewählt, um die Verbindung zwischen Bildung und königlicher Geschichte zu zeigen. Besucher können diese historische Namenswahl noch heute in den Inschriften des Gebäudes entdecken.
Das Gebäude steht an der Bismarckplatz 10 und beherbergt seit einer Renovierung 2007 die Stadtarchive. Besucher sollten wissen, dass nur zwei der vier Geschosse für das Archiv genutzt werden und das Interieur grundlegend modernisiert wurde.
Während des Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude als Unterkunft für Zwangsarbeiter aus Osteuropa, die in den Klassenzimmern untergebracht waren. Diese dunkle Epoche ist ein wichtiger Teil der Geschichte des Ortes, den Besucher verstehen sollten.
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