Rüdenstein, Baudenkmal in Leichlingen, Deutschland
Der Rüdenstein ist ein Architekturdenkmal an der Grenze zwischen Leichlingen und Solingen in Nordrhein-Westfalen, das in der Nähe der Solinger Hofschaft Obenrüden errichtet wurde. Das Werk vereint die künstlerische Vision des Metallkünstlers F. Otto Hoppe mit einer markanten Hundefigur aus Kunststein.
Das Denkmal wurde am Vatertag, den 26. Mai 1927, mit über 1000 Gästen und der Solinger Stadtkapelle eingeweiht. Die darunter liegende Geschichte reicht bis ins Jahr 1424 zurück, als einem Herzog durch seinen Jagdhund das Leben gerettet wurde.
Das Denkmal trägt den Namen Rüdenstein, was auf die historische Legende einer Rettung durch einen Jagdhund zurückgeht, die die lokale Identität prägt. Die Figur des Hundes wurde von einem Elberfelder Unternehmen aus Kunststein gefertigt und ist das zentrale Element der Anlage.
Das Denkmal steht an der Grenze zwischen zwei Gemeinden und ist vom Wanderweg erreichbar, der die Region durchzieht. Die Anlage wurde mehrmals restauriert, um die Struktur vor Witterungseinflüssen zu schützen und ihre Merkmale zu erhalten.
Das Denkmal bewahrt die Geschichte des jungen Herzogs Robert von Berg, dessen Leben 1424 von einem treuen Jagdhund während einer gefährlichen Winterjagd gerettet wurde. Diese fast 600 Jahre alte Geschichte wird durch das Kunstwerk lebendig, das an diesem Grenzort zwischen zwei Ortschaften steht.
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