Schloss Hinnenburg, Mittelalterliche Burg in Brakel, Deutschland
Schloss Hinnenburg ist ein dreiflügeliges Schloss auf einem Hügel bei Brakel, das einen rechteckigen Innenhof umgibt und von einem runden Turm auf der Südseite überragt wird. Das Gebäude hat Mansarddächer und beherbergt eines der bedeutendsten Adelsarchive Westfalens.
Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses stammt aus dem Jahr 1237, als es als Residenz des Ritters Berthold von Brakel dokumentiert wurde. Ende des 13. Jahrhunderts ging es durch Erbschaft an die Familie von der Asseburg über, die es bis in die heutige Zeit geprägt hat.
Die Innenräume des Schlosses sind mit Rokoko-Stuckverzierungen aus dem 18. Jahrhundert geschmückt, die die Handwerkskunst westfälischer Adelsfamilien zeigen. Diese Verzierungen prägen den Charakter der Räume und sind an Wänden und Decken zu sehen.
Das Schloss liegt auf einem Hügel, was beim Besuch zu berücksichtigen ist. Der Zugang zum Adelsarchiv muss im Voraus beim Westfälischen Archivamt in Münster beantragt werden.
Auf dem Gelände des Schlosses steht eine achteckige byzantinische Kapelle aus dem Jahr 1658, die als Mausoleum der Familie dient. Diese ungewöhnliche Kapelle wird von vielen Besuchern übersehen, obwohl sie einen seltenen Baustil in der Region darstellt.
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