Sendeanlage Weimar, Sendeturm in Ettersberg, Deutschland
Der Sender Weimar ist ein 29 Meter hoher Transmissionsmast auf dem Ettersberg, der als regionale Rundfunkanlage funktioniert. Die Anlage sendet mehrere UKW-Radiostationen und DAB-Programme für die Gegend aus.
Der Sender nahm 1946 nach dem Zweiten Weltkrieg seinen Betrieb auf und diente als Kommunikationszentrum für die neu entstehende Radiolandschaft. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde einer der beiden Masten 2007 abgebaut, wodurch nur noch ein Mast für den Betrieb übrig blieb.
Der Sender ist ein wichtiger Punkt für Radioempfang in der Region und verbindet Menschen durch lokale und überregionale Programme. Besucher aus der Gegend kennen ihn als Wahrzeichen auf der Höhe, das seit Jahrzehnten Teil des Landschaftsbildes ist.
Der Mast ist von der Höhe des Ettersberg aus sichtbar und leicht zu erkennen, wenn man in der Gegend unterwegs ist. Besucher sollten beachten, dass die Anlage während des Betriebs nicht betreten werden kann, bietet aber von der Umgebung aus gute Foto- und Beobachtungspunkte.
Die Anlage sendet nicht nur Rundfunkprogramme, sondern spielte nach 1946 eine Schlüsselrolle bei der Wiederherstellung der Kommunikationsinfrastruktur in Ostdeutschland. Der visuelle Wandel durch den Rückbau eines Mastes ist ein stilles Zeugnis für den historischen Wandel der Region nach 1989.
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