Turm der Freiheit, Gedenkglockenturm auf dem Ettersberg, Weimar, Deutschland
Der Glockenturm der Gedenkstätte Buchenwald ist ein 50,73 Meter hoher Turm aus hellem Sandstein, entworfen vom Bildhauer Fritz Cremer und errichtet zwischen 1954 und 1958. Die 6,8 Tonnen schwere Buchenwald-Glocke ist nicht aufgehängt, sondern auf vier Stahlstützen montiert, auf Höhe einer Aussichtsplattform in 41 Metern, die über zwei Treppenaufgänge erreichbar ist.
Der Turm entstand 1954 bis 1958 als zentrales Mahnmal der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald, entworfen vom Bildhauer Fritz Cremer aus hellem Sandstein. Er beschließt die monumentale Achse von der einstigen Lagerzufahrt, der „Blutstraße“, über die von Pylonen mit Feuerschalen gesäumte „Straße der Nationen“ an den Ringgräbern vorbei. Die Inschrift über dem Eingang zitiert den Schwur von Buchenwald: die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln als Losung, der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit als Ziel.
Der Turm beschließt die monumentale Achse der Gedenkstätte: Von der ehemaligen Lagerzufahrt, der „Blutstraße“, führt die von Pylonen mit Feuerschalen gesäumte „Straße der Nationen“ an den Ringgräbern vorbei zur Turmterrasse über einem Versammlungsplatz für bis zu 20.000 Menschen. Zu DDR-Zeiten diente das umlaufende Podest als Rednertribüne staatlicher Gedenkveranstaltungen. Über dem Eingang steht der Schwur von Buchenwald: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“
Der Turm bildet den Abschluss der Gedenkachse: Von der ehemaligen Lagerzufahrt, der „Blutstraße“, führt die von Pylonen mit Feuerschalen gesäumte Straße der Nationen an den Ringgräbern vorbei zum Turm. Die Aussichtsplattform in 41 Metern Höhe ist über zwei Treppenaufgänge erreichbar. Unterhalb des Turms liegt ein Versammlungsplatz für bis zu 20.000 Personen.
Die 6,8 Tonnen schwere Buchenwald-Glocke ist nicht aufgehängt, sondern auf vier Stahlstützen in Höhe der 41 Meter hohen Aussichtsplattform montiert; sie wird stündlich geschlagen. Zwei Treppenaufgänge führen zur Plattform, von der aus die Anlage der Gedenkstätte zu überblicken ist.
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