Gaswerk, Industriedenkmal in Weimar, Deutschland
Das Gaswerk ist die 1908 errichtete Gasanstalt in der Schwanseestraße 92, Weimars zweites und leistungsstärkeres Werk. Der Komplex steht als Einzeldenkmal unter Schutz; der Gasometer wurde 1987 abgebrochen, erhalten ist der Wasserturm. Vom alten Werk am Güterbahnhof an der Ettersburger Straße, 1856 in Betrieb genommen, gibt es keine baulichen Reste und nur wenige Fotografien.
Das Werk geht auf die auf Initiative von Oberbürgermeister Wilhelm Christian Friedrich Bock am 26. Juni 1854 gegründete Gasbereitungs-Gesellschaft zurück; im Januar 1856 begann die Gasproduktion. 1857 betrieb es die erste Dampfmaschine Weimars mit 1,5 PS. 1908 wurde in der Schwanseestraße 92 ein größeres Werk eingerichtet, das die Anlage am Güterbahnhof ersetzte; dort endete die Produktion 1964, der Gasometer wurde 1987 abgebrochen.
Das ehemalige Gaswerk in der Schwanseestraße 92 steht als Einzeldenkmal auf der Weimarer Denkmalliste und dient heute als Projektwerkstatt und Ort für kulturelle Veranstaltungen. Betrieben wird es von der Initiative Schwansee92, die ihr Programm im Internet veröffentlicht. Erhalten ist der Wasserturm der 1920 gebildeten Städtischen Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke Weimar.
Das ehemalige Gaswerk steht in der Schwanseestraße 92 im Süden Weimars und ist als Einzeldenkmal ausgewiesen. Heute dient es als Projektwerkstatt und kulturelle Einrichtung, sodass Besuche von den dortigen Veranstaltungen abhängen und nicht von festen Öffnungszeiten. Der erhaltene Wasserturm ist der Orientierungspunkt, an dem man das Gelände findet.
Das Werk am Güterbahnhof trieb ab 1857 die erste Dampfmaschine Weimars mit 1,5 PS an. Die ersten Gaslaternen der Stadt leuchteten bereits Ende 1855, bevor das Werk im Januar 1856 offiziell in Betrieb ging.
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