Sendeanlagen auf dem Brocken, Sendeanlage auf dem Brocken, Deutschland.
Der Brocken-Transmitter ist eine Rundfunkanlage auf dem Brocken und besteht aus zwei unterschiedlichen Türmen nebeneinander. Der ältere aus Stahlbeton wirkt kompakt, während der jüngere aus Stahl mit drei Beinen deutlich höher aufragt und die gesamte Silhouette dominiert.
Die ältere Welle wurde in den 1930ern gebaut und diente zunächst der Fernsehübertragung, bevor sie im Zweiten Weltkrieg in Radaranlagen umgewandelt wurde. Der neuere Stahlturm kam später hinzu, um die Sendefunktion nach dem Krieg wiederherzustellen und zu erweitern.
Das Bauwerk trägt den Namen "Brocken" nach dem Berg, auf dem es steht, und verkörpert ein Stück deutscher Rundfunkgeschichte aus dem 20. Jahrhundert. Besucher können heute die Architektur des älteren Turms bewundern und verstehen, wie Rundfunk damals funktionierte.
Der ältere Turm hat eine Aussichtsplattform, die man mit dem Aufzug erreichen kann und von dort oben gute Ausblicke hat. Der neuere Stahlturm ist nicht für Besucher zugänglich, aber die Gegend rund um beide Strukturen lässt sich erkunden.
Während der deutschen Teilung strahlte dieses Bauwerk Fernsehsignale aus der DDR aus, die auch in Westdeutschland empfangen wurden. Diese Welle war somit ein technisches Zeichen der damaligen politischen Spaltung des Landes.
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