Wolkenhäuschen, Kulturdenkmal in Wernigerode, Deutschland
Das Wolkenhäuschen ist ein kleiner steinerner Unterstand auf dem Gipfel des Brockens, des höchsten Berges im Harz. Es steht auf quadratischem Grundriss, die Mauern bestehen aus aufgeschichteten Steinen, deren Ritzen mit Moos gestopft sind, darüber ein kleines hölzernes Spitzdach. Im Inneren stehen einfache Holzbänke.
Das Wolkenhäuschen wurde 1736 auf Veranlassung des Grafen Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode für 17 Taler errichtet und war die erste bekannte Bebauung des Brockengipfels. Es diente Wanderern als Unterkunft. Beim US-Luftangriff am 17. April 1945 beschädigt, wurde es 1954 von Mitgliedern des Kulturbundes der DDR restauriert. Nach der Grenzöffnung 1989 folgte eine erneute Restaurierung; 1990 weihte Maria Fürstin zu Stolberg-Wernigerode eine neue Goethetafel ein.
Der Name Wolkenhäuschen bürgerte sich früh ein und ersetzte die Bezeichnung „kleines Haus auf dem Brocken“, weil der Gipfel an 306 Tagen im Jahr in Nebel liegt. Das Gebäude ist ein quadratischer Unterstand aus Steinen mit kleinem hölzernem Spitzdach, dessen Ritzen mit Moos gestopft wurden; innen stehen Holzbänke. Eine Tafel an der Südseite erinnert an Goethes Besuch 1777; sie wurde 1954 in Ilsenburg neu gegossen und 1990 von Maria Fürstin zu Stolberg-Wernigerode eingeweiht.
Das Wolkenhäuschen steht auf dem Brockenplateau an 51,80000, 10,61570, heute dicht umgeben vom neuen Brockenhotel und dem Museum Brockenhaus. Vom 13. August 1961 bis zur Grenzöffnung 1989 war der Gipfel für Privatpersonen gesperrt; das Militär nutzte das Haus als Lager für Baumaterial und Unterstand für Fahrzeuge. Der Zugang richtet sich heute nach den Regeln des Brockengipfels.
Der Name stammt nicht von den Erbauern: Er ersetzte die frühere Bezeichnung „kleines Haus auf dem Brocken“, weil der Gipfel an 306 Tagen im Jahr in Nebel liegt. Der Steinbau kostete 1736 insgesamt 17 Taler, und die Ritzen zwischen den Steinen wurden mit Moos gestopft.
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