Teufelskanzel, Felsformation am Berg Brocken, Landkreis Harz, Deutschland
Die Teufelskanzel ist eine granitene Felsenformation an der Flanke des Brocken, die wie eine natürliche Kanzel aus dem Berg herausragt. Ihre dunklen Gesteinsmassen prägen die Landschaft und bilden einen markanten Punkt auf gängigen Wanderrouten.
Die Felsenformation wurde erstmals in literarischen Werken des späten 18. Jahrhunderts erwähnt und erlangte durch romantische Schriftsteller an Bekanntheit. Ihre Assoziation mit alten Legenden machte sie zu einem Ort, der Künstler und Dichter anzog.
Die Namen Teufelskanzel und des benachbarten Hexenaltars stammen aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert, als der Fremdenverkehr auf dem Brocken zunahm, und beide stehen mit den Sagen um die Walpurgisnacht vom 30. April zum 1. Mai in Zusammenhang. Eine Sage erzählt von dem dort den Gästen des Brockens vorpredigenden Teufel; noch im 18. Jahrhundert war man der Ansicht, auf der Teufelskanzel sei einst ein Götzenbild errichtet worden.
Die Teufelskanzel liegt in der streng geschützten Kernzone des Nationalparks Harz und ist nicht durch Wege erschlossen, also nicht öffentlich zugänglich; von der Brockenkuppe aus ist sie jedoch deutlich zu erkennen. Der benachbarte Hexenaltar ist eine ähnliche Granitformation, und das Hexenwaschbecken befand sich einst nahe der Brockenuhr.
Die Namen Teufelskanzel und Hexenaltar stammen erst aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert, als der Fremdenverkehr auf dem Brocken zunahm, und beide stehen mit den Sagen um die Walpurgisnacht vom 30. April zum 1. Mai in Zusammenhang. Noch im 18. Jahrhundert war man der Ansicht, auf der Teufelskanzel sei einst ein Götzenbild errichtet worden. Goethe vermerkt in seinem Rückblick auf den Besuch im Winter 1777, dass er neben der Teufelskanzel stand.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.676 Mitwirkenden weltweit.