Standortübungsplatz Speyer, Militärischer Übungsplatz in Speyer, Deutschland.
Der Standortübungsplatz Speyer ist ein Militärübungsplatz, der sich zwischen Speyer und Dudenhofen erstreckt und Teile zweier Gemeinden umfasst. Er besteht aus Binnendünen, Schießanlagen und offenen Sandflächen, die gemeinsam das Gelände prägen.
Das Gelände wurde 1936 von den örtlichen Behörden für einen symbolischen Betrag an den deutschen Staat verkauft. Seitdem dient es als Militärübungsplatz und hat sich kaum verändert.
Der Standortübungsplatz ist in der Region als eine der wenigen verbliebenen Binnendünenlandschaften bekannt, die man in dieser Form kaum noch findet. Besucher nehmen vor allem die offenen Sandflächen und die für den Rheingraben typische Vegetation wahr, die dem Ort ein ungewöhnliches Gesicht geben.
Außerhalb der Übungszeiten sind Teile des Geländes über markierte Wege zugänglich, aber rote Flaggen zeigen an, wenn aktive Übungen stattfinden und der Zutritt verboten ist. Es empfiehlt sich, den Status des Geländes vor dem Besuch zu prüfen.
Das Gebiet steht unter Landschaftsschutz und enthält FFH-Schutzgebiete, in denen seltene Pflanzen- und Tierarten vorkommen. So teilen sich militärische Nutzung und Naturschutz dasselbe Gelände, was in Deutschland eher selten vorkommt.
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