Trümmerfrau-Denkmal, Gedenkstatue im Volkspark Hasenheide, Deutschland
Die Trümmerfrau-Gedenkstätte ist eine Kalksteinfigur im Volkspark Hasenheide, die eine Frau auf Ziegelhaufen zeigt, die einen Hammer hält. Die Skulptur steht an der Basis des Rixdorfer Hügels in der Nähe der Graefestraße.
Die Künstlerin Katharina Szelinski-Singer schuf das Denkmal zwischen 1954 und 1955 als erste öffentliche Arbeit nach ihrem Kunstschulabschluss. Die Einweihung 1955 versammelte 88 ehemalige Trümmerfrauen und Berlins Bürgermeister Otto Suhr zur Erinnerung an die Wiederaufbauarbeit.
Das Denkmal würdigt Frauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg Trümmer von Berliner Straßen räumten und Baumaterialien sammelten. Ihre Arbeit war sichtbar in der Stadt und prägte das Stadtbild während des Wiederaufbaus.
Das Denkmal befindet sich leicht zugänglich im Volkspark Hasenheide und kann zu Fuß von der nahegelegenen Graefestraße erreicht werden. Die Statue wurde 1986 restauriert und ist das ganze Jahr über frei zugänglich.
Die Statue wurde wegen wiederholter Vandalismusschäden 1986 restauriert, was zeigt, wie kontrovers die Figur in der Stadtgeschichte war. Diese Wiederherstellung war notwendig, um die Botschaft des Denkmals zu bewahren.
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