Weinstadel, Mittelalterliches Denkmalgebäude in Nürnberg, Deutschland
Der Weinstadel steht an der Pegnitz und zeichnet sich durch Holzgalerien, dekorative Wasserspeier aus Metall und eine Länge von etwa 48 Metern aus. Das Gebäude verbindet sich mit der Henkersteg-Brücke und bietet mit seinen Fachwerk-Elementen ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Baukunst.
Zwischen 1446 und 1448 diente das Gebäude ursprünglich als Spital, in dem besondere Besucher an drei Tagen jedem Ostern betreut wurden. Später wandelte sich seine Funktion zur Weinspeicherung, was ihm seinen Namen gab, bevor es andere Zwecke erfüllte.
Das Gebäude zeigt traditionelle fränkische Bauweise mit seinen Holzgalerien und Fachwerk, die heute noch Besucher in den mittelalterlichen Alltag zurückversetzen. Die sichtbare Struktur erzählt von damaligen Handwerkstechniken und der Art, wie Menschen in dieser Gegend lebten und bauten.
Das Gebäude beherbergt heute Studentenwohnungen und ist von außen frei einsehbar, auch wenn es nicht für Besucher im Inneren zugänglich ist. Der beste Blick auf das Bauwerk erhält man von der Henkersteg-Brücke aus, die direkt daneben verläuft.
Das Gebäude erfuhr 1950 umfangreiche Renovierungen, die das Innere veränderten, aber die charakteristische Außenseite intakt ließen. Dies ermöglichte es, die historische Fassade zu bewahren, während es modernen Wohnraum bietet.
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