Villa Ingenohl, Neorenaissance-Villa in Gronau, Deutschland
Villa Ingenohl an der Raiffeisenstraße ist ein Wohngebäude im Stil der Renaissance-Wiederbelebung aus dem späten 19. Jahrhundert. Das Haus wurde 1919 renoviert und später als Büroräume mit insgesamt 22 Zimmern umgenutzt.
Das Gebäude wurde 1897 von Architekt Anton Zengeler entworfen und diente ab 1951 als Sitz des Auswärtigen Amtes. Diese Nutzung endete in den 1990er Jahren, als das Gebäude eine neue Bestimmung brauchte.
Die Villa zeigt die Bauweise wohlhabender Unternehmer aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Italienische Renaissance-Elemente prägen das Außenbild und spiegeln den Geschmack der damaligen Eigentümer wider.
Das Haus liegt in einem ruhigen Bereich und ist leicht zu Fuß erreichbar, wenn man über die Straße hinweg vorbeigeht. Besucher können die Renaissance-Details der Fassade auch von außen betrachten, um einen guten Eindruck des Gebäudes zu bekommen.
Nach dem Verkauf durch die Liegenschaftsverwaltung des Bundes zeigte das Haus zeitweise Kunstausstellungen und Veranstaltungen. Seit 2008 bleibt es größtenteils leer, was der Villa trotz ihrer stattlichen Architektur einen ruhigen Status verleiht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.