Andlausches Haus, Klassisches Herrenhaus in Freiburg im Breisgau, Deutschland
Das Andlausches Haus ist eine klassizistische Villa in Freiburg im Breisgau und zeigt im Innenhof eine rote Sandsteinsäule mit dem Wappen der Familie Pfirt und der Jahreszahl 1755. Das Gebäude befindet sich hinter dem Münster und verfügt über mehrere Räume, die heute als Begegnungsstätte genutzt werden.
Das Gebäude wurde 1787 vom Architekten Johannes Wirth für den Freiherrn von Pfirt errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde es bei einem Luftangriff der Alliierten am 27. November 1944 vollständig zerstört und später wiederaufgebaut.
Das Gebäude beherbergt heute das c-punkt Münsterforum, einen ökumenischen Treffpunkt, der seit Mai 2020 mit einem inklusiven Café funktioniert. Der Ort wird von Besuchern und Einwohnern als offener Raum für Begegnungen und Austausch genutzt.
Das Haus liegt hinter dem Münster an der Herrenstraße 33 und ist leicht zu Fuß erreichbar. Der Besuch ist kostenlos und das c-punkt Münsterforum bietet regelmäßig offene Veranstaltungen und Café-Zeiten an.
Der österreichische Feldmarschall Karl zu Schwarzenberg nutzte das Gebäude im Dezember 1813 während des Feldzugs gegen Frankreich als Quartier für alliierte Militärvertreter. Diesen Aufenthalt eines hochrangigen Kriegsführers aus der napoleonischen Zeit können Besucher heute mit dem Blick auf die historischen Räume verbinden.
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