Drugstore, Jugendzentrum in Tempelhof-Schöneberg, Deutschland.
Das Drugstore ist ein Jugendzentrum im Süden Berlins, das Räume für Treffen und Veranstaltungen für junge Menschen bereitstellt. Die Einrichtung befindet sich an der Potsdamer Straße und funktioniert als vielseitiger Veranstaltungsort für verschiedene Arten von kulturellen und sozialen Aktivitäten.
Das Zentrum nahm im September 1972 den Betrieb auf und war damit die erste selbstverwaltete Jugendeinrichtung in Berlin unter dem Dach der gemeinnützigen Organisation SSB e.V. Diese Gründung war Teil einer breiteren Bewegung junger Menschen, die nach eigenen Räumen zur Selbstbestimmung suchten.
Der Ort bietet regelmäßig Konzerte, Ausstellungen und Filmvorführungen an, die kostenlos zugänglich sind. Das Programm spiegelt die Philosophie wider, Kultur für alle jungen Menschen ohne finanzielle Hürden anzubieten.
Das Zentrum ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und verfügt über klare Richtlinien, die einen respektvollen Umgang untereinander fördern. Besucher sollten beachten, dass Diskriminierung, Drogen und Alkohol während Veranstaltungen nicht gestattet sind, um eine sichere Umgebung für alle zu gewährleisten.
Im Februar 1973 besetzten Bewohner das Gebäude für zwei Wochen, um autonome Wohnräume für junge Menschen zu fordern. Diese Besetzung führte letztendlich zur Gründung des Tommy-Weisbecker-Hauses, eines Wohnprojekts das aus dieser direkten Aktion hervorging.
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