Vordtriede-Haus Freiburg, Historische Residenz in Haslach-Gartenstadt, Freiburg im Breisgau, Deutschland.
Das Vordtriede-Haus steht an der Fichtestrasse 4 in Freiburgs Gartenstadt und zeigt die Baustile der frühen 1900er Jahre mit typischen Elementen jener Wohnhäuser. Das Gebäude beherbergt heute eine Gedenkinitiative, die Ausstellungen und Workshops zu lokaler jüdischer Geschichte durchführt.
Das Haus war von 1926 bis 1939 die Heimat der jüdischen Journalistin Käthe Vordtriede und ihrer Kinder, bis die Familie zur Auswanderung gezwungen wurde. Diese Vertreibung steht für das Schicksal vieler jüdischer Familien in Freiburg während der NS-Zeit.
Das Haus ist mit Stolpersteinen gekennzeichnet, die an die jüdische Familie erinnern, die hier lebte. Diese Gedenksteine sind Teil eines Netzwerks, das die Erinnerung an die Opfer des Holocaust in der Stadt lebendig hält.
Das Gebäude ist leicht über Freiburgs Öffentliche Verkehrsmittel zu erreichen und lädt zum Verweilen im ruhigen Gartenstadtviertel ein. Besucher können die Denkmäler und Texttafeln an ihrer Fassade in ihrem eigenen Tempo erkunden.
Das Haus war Schauplatz von Künstlertreffpunkt und intellektuellen Diskussionen, da Käthe Vordtriede eine bekannte Journalistin war, die gesellschaftliche Themen ansprach. Diese kulturelle Rolle machte das Haus zu mehr als nur einer Wohnung, sondern zu einem Zentrum für Austausch in der Gemeinde.
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