Kultushafen Duisburg, Bauwerk in Deutschland
Der Kultushafen Duisburg ist eine umgestaltete Hafenanlage am Rhein, die früher dem Eisenbahn- und Gütertransport diente. Das Areal von etwa 7.500 Quadratmetern wird heute zu einer Begegnungszone mit neuer Zugänglichkeit zum Wasser entwickelt, ausgestattet mit einer behindertengerechten Rampe, Steinsitzflächen und einem großen Hafenbalkon.
Die Anlage entstand um 1874 als Trajekthaven der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft und verband Hochfeld mit Rheinhausen über den Fluss. Der Hafen zeugt von der Epoche, als Fähren und später die erste Eisenbahnbrücke Duisburgs diese Uferbereiche prägten und den Rhein als Transportroute erschlossen.
Der Kultushafen prägt das Selbstverständnis der lokalen Bewohner als Erinnerungsort der Industrie- und Verkehrsgeschichte. Viele Menschen hier verbinden ihn mit der Zeit der Eisenbahn und des Flussgüterschiffs, was den Hafen zu einem Ort macht, an dem die Vergangenheit im täglichen Blick präsent bleibt.
Das Gelände ist frei zugänglich und liegt im Süden des RheinParks, nahe der Grenze zwischen den Stadtteilen Hochfeld und Wanheimerort. Ein barrierefreier Zugang zum Wasser durch die neue Rampe ermöglicht es allen Besuchern, den Hafen zu erkunden und die Lage am Fluss zu genießen.
Eine geplante Besonderheit ist der Umbau des Hafenbeckens in einen Sandstrand mit Yachthafen-Möglichkeiten, was den Ort von einem reinen Industrie-Relikt in einen aktiven Erholungsplatz am Wasser verwandelt. Gleichzeitig bleibt die alte Eisenbahnbrücke in unmittelbarer Nähe als stummes Zeugnis der früheren Transportgeschichte bestehen.
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