Waldfriedhof Duisburg, Kulturerbe-Denkmal und Friedhof in Duisburg, Deutschland
Der Waldfriedhof Duisburg ist eine große Begräbnisstätte in einem bewaldeten Gebiet mit über 50 Kilometern von Wegen, die sich durch verschiedene gestaltete Abschnitte und Waldflächen winden. Das Gelände umfasst ungefähr 67 Hektar und ist mit rund 6000 Bäumen bepflanzt, darunter alte Buchen und Eichen.
Der Friedhof wurde in den frühen 1920er Jahren nach den architektonischen Entwürfen von Herman Bräuhäuser gegründet, wodurch die Landschaft in diesem Zeitraum seine charakteristische Form erhielt. Ein Krematorium kam 1932 hinzu, und im südlichen Bereich wurde 1939 ein Militärfriedhof für gefallene Soldaten angelegt.
Der Friedhof ist Heimat für Grabstätten verschiedener Religionsgemeinschaften, darunter jüdische, griechisch-orthodoxe und muslimische Bereiche. Diese nebeneinander liegenden Abschnitte zeigen die Vielfalt der Duisburger Bevölkerung, die sich in der Landschaft des Ortes widerspiegelt.
Der Ort ist weit ausgedehnt, daher sollten Besucher bequeme Schuhe tragen und ausreichend Zeit für einen Rundgang einplanen. Die vielen Bäume bieten Schatten und Schutz, wobei der Hauptweg leicht zu folgen ist, doch es lohnt sich, auch die Nebenwege zu erkunden.
Einige der ältesten Gräber auf dem Gelände stammen aus dem Jahr 1924, lange bevor die erste größere Erweiterung stattfand. Diese frühen Grabsteine erzählen von den ersten Bestattungen an diesem Ort und bilden einen historischen Anker für das Gelände.
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