Bunker Einsiedelstraße, Hochbunker in St. Lorenz Nord, Lübeck, Deutschland
Der Bunker Einsiedelstraße ist ein konischer Betonturm mit neun Geschossen, der sich durch eine charakteristische Halsverjüngung zwischen Körper und Dachspitze auszeichnet. Das Gebäude verfügt über steil abfallende Wände nach Leos Winkels Patent und ein Beobachtungsposten auf seinem Gipfel.
Der Bunker wurde 1940 auf dem Gelände der Lübecker Maschinenfabrik errichtet und sollte 500 Arbeiter während der Luftangriffe schützen. Nach dem Krieg wurden rechteckige Öffnungen als Teil der Entmilitarisierung eingeschnitten.
Das Schindeldach greift mittelalterliche Wehrbauten auf und steht im Kontrast zum Sichtbeton des neungeschossigen Kegels. Eine kleine Metallfahne der Lübecker Maschinenbau Gesellschaft ziert die Dachspitze, ein Schild nennt die Baufirma Fr. Brüggemann aus Hamborn.
Die steil abfallenden Wände dienten dazu, ankommende Bomben abzulenken und damit die Struktur zu schützen. Vom alten Stadtkern aus ist das Gebäude gut sichtbar und prägt das Industriegebiet St. Lorenz Nord.
Die Dachspitze ziert eine kleine Metallfahne der Lübecker Maschinenbau Gesellschaft, auf deren Werksgelände der Bunker stand. Ein Schild nennt als Erbauer die Firma Fr. Brüggemann aus Hamborn. Beide Details übersieht man leicht, wenn man am neungeschossigen Kegel emporblickt.
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