Schwedische Kirche, Neogotisches Kirchengebäude am Burgtorhafen, Lübeck, Deutschland.
Die Schwedische Kirche ist ein neugotisches Kirchengebäude in Lübecks Hafenviertel mit einer charakteristischen grünen Backsteinfassade. Das Dach hat einen Stufengiebel, und zwei kleine Türme krönen die Struktur, von denen einer noch erhalten ist.
Die Kirche wurde 1904 von der Schwedischen Seemannsmission gegründet, um schwedischen Seeleuten in Lübecks Hafen spirituelle Unterstützung zu bieten. Nach ihrer Entweiung im Jahr 1968 übernahm die Deutsche Seemannsmission die Betreuung der schwedischen Arbeiter.
Die Kirche war ein Treffpunkt für schwedische Seeleute, die in Lübeck arbeiteten und hier ihre Heimat fern von zuhause fanden. Heute erinnert das Gebäude an die internationale Gemeinschaft von Arbeitern, die den Hafen prägten.
Das Gebäude ist nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich, da es nach seiner Entweiung in Wohnräume umgewandelt wurde. Von außen ist es jedoch vom Hafen aus sichtbar und bietet einen interessanten Anblick auf einer Hafenrundfahrt.
Die grüne Ziegelfassade ist eine ungewöhnliche Farbwahl für eine Kirche und macht das Gebäude unter den traditionellen roten Backsteinen der Hafengegend besonders auffällig. Diese farbige Gestaltung war eine bewusste Entscheidung, die dem Gebäude seine unverwechselbare Identität verlieh.
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