Gerichtshaus, Gerichtshaus am Burgfeld in Lübeck, Deutschland
Das Gerichtshaus Lübeck ist ein Justizbau mit einem achtgeschossigen Büroturm und einem dreigeschossigen Gerichtstrakt mit insgesamt 18 Gerichtssälen. Die Anlage dient als regionales Gericht und Amtsgericht und ist Ort für Gerichtsverfahren in Norddeutschland.
Das Gerichtshaus wurde am 8. März 1962 eröffnet und ersetzte einen älteren Gerichtsbau von 1896. Der Neubau war notwendig, da die Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg stark gewachsen war.
Der große Geschworenensaal zeigt Wanddekorationen des Künstlers Peter Thienhaus, die rechtliche Grundsätze durch künstlerische Ausdrucksformen darstellen. Besucher können diese Kunstwerke sehen, wenn sie das Gebäude betreten oder an Führungen teilnehmen.
Das Gebäude liegt hinter einem Baumschirm, leicht zurückgesetzt von der Straße. Besucher finden einen öffentlichen Speisebereich mit Blick auf die Lübecker Innenstadt vor.
Das Gebäude wurde bewusst hinter Bäumen positioniert, um die Harmonie mit den älteren und niedrigeren Nachbargebäuden zu wahren. Diese zurückhaltende Platzierung macht es zu einem Gerichtshaus, das sich diskreter in die historische Stadtlandschaft einfügt als viele andere moderne Verwaltungsbauten.
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