Wasserwerk Hinkelstein, Wasseraufbereitungsanlage in Frankfurt, Deutschland.
Das Wasserwerk Hinkelstein ist eine Grundwasserförderanlage im Frankfurter Stadtwald, 1890 bis 1893 unter William Heerlein Lindley errichtet und seit 1894 in Betrieb. Von der ursprünglichen Anlage ist nur das kuppelförmige Maschinenhaus aus Rotem Mainsandstein erhalten, eine Rotunde von 12 Metern Außendurchmesser mit zehn Strebepfeilern und neoromanischen Fenstern. Zehn zwischen 66 und 143 Meter tiefe Brunnen fördern täglich etwa 18.000 Kubikmeter.
Die Anlage wurde in den Jahren 1890 bis 1893 unter Leitung des Stadtarchitekten William Heerlein Lindley erbaut und 1894 als dritte Grundwasserfassungsanlage im Frankfurter Stadtwald eröffnet. Der Bau folgte wachsenden Anforderungen der Stadt an verlässliche Trinkwasserversorgung.
Der Name Hinkelstein ist eine alte Flurbezeichnung für einen großen Menhir am westlichen Ende der Hinkelsteinschneise, südlich der Mainbahn. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Stein zerlegt und seine Teile als Marksteine im Stadtwald verwendet. Zum Schutz des Gebiets entstand 1731 das Forsthaus Hinkelstein; das umliegende Hinkelsteinrauschen bildete einen der fünf Bezirke des Frankfurter Stadtwaldes.
Der Standort liegt im Stadtwald Frankfurts und ist als technische Infrastrukturanlage strukturiert, die kontinuierlich läuft. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Betrieb handelt und der Zugang möglicherweise eingeschränkt ist.
Der Name Hinkelstein stammt von einem großen Menhir, dessen Teile als Grenzsteine im Wald verteilt wurden. Diese Verbindung zwischen vorgeschichtlichem Monument und moderner Infrastruktur ist für viele Besucher überraschend.
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