Gut Loy, Historisches Gut in Rastede, Deutschland
Gut Loy ist ein Herrengut in Rastede mit mehreren Gebäuden, die zwischen 1875 und 1878 errichtet wurden. Der Komplex beeindruckt durch einen runden Turm, der auf einem Fundament aus Findlingen steht.
Loy erscheint als „Loyge“ erstmals 1059 in der Gründungsurkunde der St.-Ulrichs-Kirche in Rastede. Eine Burg ist für 1390 belegt, als sich der Knappe Wynand nach seiner Burg „van der Loye“ nannte. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts besaßen sie die Knappen von Bardewisch, ab 1450 die Herren von Reeken, zunächst als Lehen des Klosters Rastede, ab 1557 als Lehen der Grafschaft Oldenburg. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts niedergebrannt, wurde die Anlage in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Gut wiederaufgebaut, wobei die Befestigungen beseitigt wurden. 1874 erwarb der spätere Geheimrat Funch das Gut, dessen Nachkommen es heute noch besitzen.
Der Name Loy erscheint 1059 als „Loyge“ in der Gründungsurkunde der St.-Ulrichs-Kirche in Rastede, und das Ministerialengeschlecht „von der Loy“ ist ab 1275 nachgewiesen. Ein Knappe namens Wynand nannte sich 1390 nach seiner Burg „van der Loye“. Das Gut gehört seit 1874 den Nachkommen des Geheimrats Funch, der es in jenem Jahr erwarb.
Das Gut gehört den Nachkommen des Geheimrats Funch und ist nicht öffentlich zugänglich. Die Anlage liegt im Ortsteil Loy der Gemeinde Rastede im Landkreis Ammerland in Niedersachsen. Der Rundturm auf seinem Findlingssockel und das von 1875 bis 1878 errichtete Haupthaus sind von der Umgebung aus zu sehen.
Der Rundturm auf einem Findlingssockel, der über einen schmalen Verbindungstrakt mit dem Haupthaus verbunden ist, könnte das einzige Relikt der mittelalterlichen Burg sein; die übrige Anlage entstand von 1875 bis 1878. Die Burg ist erst für 1390 belegt, als sich der Knappe Wynand nach seiner Burg „van der Loye“ nannte.
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