Fernmeldeturm Wahnbek, Sendeturm in Rastede, Deutschland.
Der Fernmeldeturm Wahnbek ist ein Betonturm in Rastede in Niedersachsen mit einer Höhe von 134 Metern und Wartungsräumen in 75 und 83 Metern Höhe. Er dient der Übertragung von FM-Radioprogrammen und übermittelte früher auch analoge Fernsehsignale, bevor der Übergang zur digitalen Technik erfolgte.
Die Deutsche Bundespost erbaute diese Betonwelle 1974 als Kommunikationsinfrastruktur. Später ging die Anlage an Deutsche Funkturm über, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, die sie bis heute betreibt.
Der Turm war lange Jahre ein Anblick während der Weihnachtszeit, wenn große elektrische Kerzen und Lichter ihn zum Leuchten brachten. Diese saisonale Dekoration machte ihn zu einem erkennbaren Wahrzeichen in der Region und zeigte, wie Infrastruktur auch kulturelle Momente prägen kann.
Die Wieße ragt deutlich sichtbar aus der Landschaft auf und ist von vielen Stellen in Rastede aus zu erkennen. Besucher können den Standort leicht finden, allerdings ist ein Zugang zum Turm selbst nicht möglich, da er nur der Telekommunikation dient.
Die Struktur folgt dem standardisierten Entwurf FMT 2/73, einem Baumodell, das mehrfach in Deutschland verwendet wurde und ähnliche Türme wie die Fernmeldeturm Freienwill hervorbrachte. Dieses Wiedererkennungsmerkmal zeigt, wie Telekommunikationsinfraestruktur nach einheitlichen Plänen errichtet wurde.
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