Postscheckamt Hannover, Bürogebäudekomplex in Hannover im Stadtteil Mitte
Das Postscheckamt Hannover war ein großer Gebäudekomplex aus den frühen 1970er Jahren mit elf Stockwerken und Fassaden aus Waschbeton. Die Struktur bestand aus mehreren verbundenen Gebäuden mit ausgedehnten Balkonen, die dem Komplex ein starkes horizontales Erscheinungsbild verliehen.
Das Postscheckamt entstand 1974 an der Stelle eines älteren Gebäudes am Raschplatz und diente dem Postsparsystem, das 1909 gegründet worden war. Mit etwa 1800 Mitarbeitern und über 250000 verwalteten Konten wurde es zu einem wichtigen Finanzdienstleistungszentrum der Postverwaltung.
Das ehemalige Postscheckamt prägte über Jahrzehnte das Arbeitsleben vieler Hannoveraner als zentraler Ort der Postfinanzdienstleistungen. Der Bau symbolisierte die wirtschaftliche Bedeutung der Postverwaltung und diente tausenden Beschäftigten als täglicher Arbeitsplatz in einem funktionalen Gebäudekomplex.
Das Gelände liegt zentral in der Stadt zwischen dem Steintor und der Nordstadt, in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs und anderer wichtiger Orte. Der Standort ist dank seiner Lage im Stadtzentrum über verschiedene Verkehrsanbindungen erreichbar.
Das Gebäude war mit großflächigen Glasfenstern und künstlerischen Elementen wie einer kugelförmigen Skulptur ausgestattet, die zum Straßenraum hin orientiert war. Diese Kunstobjekte erinnerten lange an die Architektur und Geschichte des Ortes.
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