Havelland-Kaserne, Militärkaserne in Potsdam, Deutschland.
Die Havelland-Kaserne ist ein Militärgelände im Stadtteil Eiche von Potsdam mit massiven Steingebäuden und funktionaler Anordnung der Strukturen. Das Ensemble liegt westlich in der Stadt, in der Nähe der Berliner Außenring-Eisenbahnlinie.
Das Gelände entstand zwischen 1935 und 1938 als Luftwaffen-Kaserne und diente zunächst der Luftnachrichten-Einheit des deutschen Reiches. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die sowjetische Nationale Volksarmee den Ort für militärische Operationen.
Die Bronze-Adlerskulptur von Adolf Breymann stammt ursprünglich von einem Göttinger Denkmal aus dem 19. Jahrhundert und verkörpert Militärtradition im Gelände. Das Kunstwerk ist Zeugnis für die kulturelle Kontinuität und künstlerische Bedeutung des Ortes.
Der Ort ist von außen einsehbar und bietet Besuchern einen Blick auf die Architektur und das Layout des Militärgeländes. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verwaltet die Kaserne und es ist ratsam, vorher zu überprüfen, welche Bereiche für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
Von 1956 bis 1990 betrieb die Nationale Volksarmee die erste Motorisierte Schützendivision von diesem strategisch wichtigen Ort aus. Diese lange Nutzungsphase machte die Kaserne zu einem zentralen Punkt der Militärpräsenz in der Ostregion.
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