Stadthaus I, Verwaltungsgebäude in Delmenhorst, Deutschland
Stadthaus I ist ein verwaltungsgebäude in Delmenhorst mit drei Geschossen, Backsteinmassiv und Walmdach. Die Fassade zeigt dekorative Gesimse und Spitzbögen im Erdgeschoss, während das Innere verschiedene Behördenabteilungen für Stadtplanung, Bauwesen, Umweltschutz und Verkehr beherbergt.
Das Gebäude entstand 1927 als Polizeizentrale direkt neben dem Rathaus und erhielt 1980er Jahre Denkmalschutzstatus. 1994 folgte eine westliche Erweiterung mit geschwungener Form, die der Architekt Christoph Parade aus Düsseldorf entwarf.
Das Gebäude zeigt Designmerkmale aus der Zwischenkriegszeit und prägt das Erscheinungsbild des Verwaltungszentrums von Delmenhorst. Die klare, sachliche Formensprache spiegelt den Anspruch der damaligen Kommunalverwaltung wider.
Das Gebäude liegt am Stadtwall 1 im Zentrum von Delmenhorst und ist von der Straße aus gut erkennbar. Besucher können die Fassade von außen betrachten, das Innere ist für offizielle Angelegenheiten zugänglich.
Die 1994 hinzugefügte Erweiterung zeigt kontrastierend zur Originalform gebogene Linien, was eine späte Ergänzung des Entwurfs darstellt. Diese geschwungene Architektur wirkt als visueller Dialog zwischen den frühen 1920er Jahren und der modernen Stadtentwicklung.
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