Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Gebäude in der Ziegelstraße 30 in Berlin-Mitte
Das Dietrich-Bonhoeffer-Haus ist ein Hotel und Konferenzgebäude in der Ziegelstraße 30, direkt hinter dem Friedrichstadt-Palast. Der siebengeschossige Bau wurde 1987 fertiggestellt und bietet heute 75 Zimmer sowie mehrere Tagungsräume und ein Restaurant mit regionalen Gerichten.
Das Gebäude entstand 1987 als Haus für Meetings und Verwaltung der Evangelischen Kirche in der DDR, finanziert mit Mitteln aus Westdeutschland. 1989 fanden hier die ersten Sitzungen des Zentralen Runden Tisches statt, bei denen Regierung und Opposition zusammenkamen.
Das Haus ist nach Dietrich Bonhoeffer benannt, einem lutherischen Theologen und Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime. Der Name verbindet die alltägliche Nutzung als Hotel mit dem Gedenken an moralischen Widerstand und christliche Werte, die in diesem Ort lebendig bleiben.
Das Haus ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und liegt gehend nah bei den meisten wichtigen Museen, Theatern und Sehenswürdigkeiten Berlins. Das Gebäude ist für Menschen mit Gehbehinderungen zugänglich, sodass alle Gäste komfortabel die Einrichtungen nutzen können.
Das Haus war ursprünglich 1987 ein Verwaltungszentrum der Evangelischen Kirche und beherbergt seit 1993 ein Hotel, wobei ein Teil seiner kirchlichen Funktion bis heute erhalten bleibt. Im Inneren gibt es eine kleine Kapelle, die noch immer für Gottesdienste und Besinnungsstunden genutzt wird.
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