Olympia, Archäologische Stätte in der Gemeinde Alt-Olympia, Griechenland
Olympia ist eine ausgedehnte Ausgrabungsstätte in der Gemeinde Antikes Olympia in Griechenland, die Tempelruinen, Trainingsplätze und Wettkampfanlagen umfasst. Die Stätte erstreckt sich über bewaldete Hügel und Ebenen am Zusammenfluss der Flüsse Alpheios und Kladeos, wo Säulenstümpfe und Fundamente das Gelände prägen.
Die Anlage entwickelte sich ab dem 10. Jahrhundert v. Chr. als Kultstätte und wurde durch die Spiele ab 776 v. Chr. zum panhellenischen Zentrum. Kaiser Theodosius I. verbot die Wettkämpfe im Jahr 393 n. Chr., woraufhin Erdbeben und Überschwemmungen die Tempel unter Schlamm begruben.
Der Zeustempel lag im Zentrum des Heiligtums und verband sportliche Wettkämpfe mit religiösen Riten. Besucher sehen heute die massiven Säulentrommeln aus Muschelkalk, die auf dem Boden liegen und an die einstige Größe erinnern.
Das weitläufige Gelände verlangt gutes Schuhwerk und mehrere Stunden Zeit, um die verstreuten Ruinen zu erkunden. Schatten ist rar, daher empfiehlt sich ein Besuch in den kühleren Morgenstunden oder am späten Nachmittag.
Archäologen fanden in der Werkstatt des Phidias Werkzeuge und Gussformen, die zur Herstellung der Goldplatten für die Zeusstatue dienten. Der Raum wurde später in eine frühchristliche Kirche umgewandelt, deren Mauern heute noch sichtbar sind.
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